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Kissing landet historischen Sieg
8:0-Auftakttriumph über ersatzgeschwächte Meringer Zweite
loe.) Es war ein Tag, an dem für Kissing alles zusammenpasste: Zum Saisonauftakt in der Kreisklasse I gegen Mering 2 gingen alle acht Kissinger Akteure siegreich vom Brett. Der 8:0-Erfolg war der erste einer Kissinger Ersten in dieser Höhe überhaupt.
Festgehalten werden muss allerdings, dass Mering 2 ersatzgeschwächt angereist war, was sich zu Beginn des Matches vor allem an den hinteren Brettern auswirkte. Hier erspielten sich Armin Schwilk, Walter Bensinger und Lars Löber recht schnell Vorteile. Schwilk war es dann, der Kissing durch einen erfolgreichen Mattangriff gegen Litschmann mit 1:0 in Führung brachte. Wenig später eroberte Bensinger gegen Lachenmeier Turm für Leichtfigur und erhöhte auf 2:0. Löber gewann gegen Merings Ding im Mittelspiel einen Springer, kurz darauf auch noch Turm gegen Läufer und konnte die Begegnung ruhig zum 3:0 nach Hause spielen.
Jetzt rückten die vorderen Partien in den Mittelpunkt des Interesses. Hier nutzte Peter Kovar an Brett 2 einmal mehr den Minimalvorteil eines einzigen Mehrbauers. Als dieser unaufhaltsam zur Dame marschierte, gab Merings Decker die Partie verloren. Der vielleicht am schönsten herausgespielte Sieg des Abends glückte dann Rupert Pfaller an Brett 4. Durch ein Läuferopfer knackte er die Rochadestellung seines Gegenübers Mayr und leitete so einen zwingenden Mattangriff ein.
Kurios verlief die Begegnung an Brett 3, wo Jens Lippenberger gegen Jürgen Haubrich zunächst nicht gut aussah. Lippenberger kam aber ins Spiel zurück, glich den Materialvorteil seines Gegners aus und gewann in höchster Zeitnot des Meringers einen Turm und damit die Partie.
Nur eine Frage der Zeit war in dieser Phase der Sieg von Brett-eins-Spieler Wolfgang Reis gegen Wlokka. Wlokka, der Kissings Spitzenspieler beim Kampf vor zwei Jahren ein Remis abgerungen hatte, stand mit zwei Bauern weniger auf verlorenem Posten und streckte schließlich die Waffen zum 7:0 für Kissing.
Das 8:0 war jetzt greifbar nahe; allerdings musste sich Jürgen Hartung an Brett 5 bis ins Endspiel hinein gedulden, bis er zunächst einen und wenig später den zweiten Bauern gewinnen konnte. Merings Leidigkeit gab die Partie daraufhin verloren – der Kissinger Feier stand nun nichts mehr im Wege.
Wie viel dieses Ergebnis wert ist, wird sich für Kissings Akteure schon im nächsten Kampf (21.10., 18 Uhr) zeigen. Dann gastiert mit Schwabenliga-Absteiger SG Augsburg der erste von vielen „harten Brocken“ in der Paartalhalle.
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